Werbung im Betriebssystem
Oct 22nd 2009
Among other disclosures, an operating system presents one or more advertisements to a user and disables one or more functions while the advertisement is being presented. At the end of the advertisement, the operating system again enables the function(s). The advertisement can be visual or audible. The presentation of the advertisement(s) can be made as part of an approach where the user obtains a good or service, such as the operating system, for free or at reduced cost.
Wer lässt sich sowas einfallen und patentieren? Apple! Vermutlich stellt die Kiste die Werbespots so lange via iSight auf Pause, bis man vom Pinkeln wiederkommt. Der Macianer druckt dann ein Selbstportrait aus und stellt’s im extra stylischen Rahmen (Alu, 79,95 bei Gravis) vor seinen Reklamac und denkt sich, “dem habbich’s aber gezeicht, doo!”
via fefe - der ganz treffend feststellt: Aber macht euch keine Sorgen: auch dieser Tiefschlag kann echte Apple-User nicht von Apple wegtreiben. Wir werden auch in 10 und in 100 Jahren noch was zu lachen haben.
Als Special Agent bewerben
Jul 4th 2009
Der Bund, genauer das BVA, sucht Spione fürs Innere. Gefährder filmen und sowas alles. Klingt nach ‘nem lockeren Job. Bei Annalist und Fefe gibt’s Deeplinks und Einzelheiten in Punkto TäterBewerberprofil. Das Wichtigste vorweg:
Die Einstellung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) in der Entgeltgruppe E5 im vergleichbar mittleren Dienst. Aufstiegsmöglichkeiten bis E8 sind gegeben. Daneben wird eine Sicherheitszulage gezahlt.
Also sonderlich viel kommt nicht dabei rum. Aber immerhin bekommt man ‘ne Wumme und zweckdienliche Wäsche: Bereitschaft zum Führen von Schusswaffen und zum Tragen von Schutzwesten.

Da sind sie schon: die neuen Kollegen. Der schwarze Hubschrauber ist vermutlich gerade bem TÜV
Einige Skills könnte ich sogar anbieten: gutes allgemeines technisches Verständnis und Bereitschaft zum Erlernen besonderer Fähigkeiten in den Bereichen Funk/Foto/Video und zur Teilnahme an fachspezifischen Lehrgängen und Schulungen.
Wie wär’s: ich bringe eigenes Equip mit und schule eure Frischlinge in Sachen Bild- und Filmmanipulation! Ich würde allerdings gern bei E10 anfangen und bräuchte einen Dienstwagen mit Chauffeur. Zu teuer? You get what you pay for!

Nuja, ‘ne 300Euro-Knipse, ich sag ja: you get what you pay for.
Natürlich, liebes BVA, weiß ich ganz genau, mit welchem Equip wir das Gefährdergesindel ins rechte Licht rücken - oder meinswegen auch ins linke.
Wenn die Medien Amok laufen
Mar 12th 2009
Es war die schnellste Show on earth line. Es war das fürchterlichste, pietätsloseste, übelste und überhauptste Stück Nachrichtengeschichte, das wir seit einigen Monaten erleben durften. Endlich war mal was los, etwas anderes als die schnarchlangweilige Konjunkturberichterstattung irgendwelcher Krisenherd-Mamsells. Endlich gab’s einen Hauch von richtigem Krieg, ganz in der Nähe, die rasenden Reporter konnten mit dem Auto hinfahren.
Fred Miranda
Feb 17th 2009
Heuchlr
Feb 16th 2009
Wir erinnern uns: vor rund 20 Monaten lokalisierte Flickr das UI der Knipserplattform und man konnte fortan auf seine Landessprache umschalten. Als kleine Draufgabe wurde flickr.de von allen nackten Tatsachen bereinigt. “Keine Titten für Deutsche” war das Motto, selbst wenn sie noch luftig bedeckt waren. Selbst ein hektisch geknipstes kurzes Röckchen reichte, um ein Foto zu indizieren und so wurde der deutsche Flickrist bei ganzen “Groups” und “Pools” ausgeschlossen.
Darauf folgte eine enorme Protestaktion. Nutzer aus aller Welt bewiesen einen Sinn für Solidarität mit uns Krauts, es war wirklich rührend. Flickr jedoch schaltete auf maximale Sturheit. Letztendlich müsse man den deutschen Jugendschutzgesetzen Rechnung tragen. Punkt.
Viele flohen ob dieser Bevormundung zu anderen Plattformen. Nicht der Boobies wegen, aus Prinzip. Der größte Gewinner dieser Säuberungsaktion dürfte Ipernity gewesen sein. Viele Blogger blieben jedoch bei censr und durch Twitter sehe ich nun einige wieder, inkl. Links zur ehemals wirklich coolen Foto-Community. Und ich bin erstaunt und zwar über alle Maßen, was man inzwischen nicht nur hochladen, sondern auch mit bundesdeutscher IP aufrufen kann:
Warcrimes - take care! Nix für schwache Nerven und Magen. [via]
Nein, ich finde nicht, dass man sowas nicht zeigen sollte! Mich widert nur Flickrs censrs widerliche Heuchelei an. Und wenn ich Denunziantentum nicht noch ekelhafter fände, würd ich Uschi von der Leyen diesen Link schicken.
Mein Tipp, Frau vdL: ab auf die Sperrliste mit dem gewaltgetränkten Saftladen! Und Yahoo! gleich mit. Und erst wieder reinlassen, wenn Mirosoft sie endlich gefressen hat.
Parle wu pomm fritt?
Feb 16th 2009
Vor ‘ner Woche getwittert:
bassdrive.com gerade aus Caracas. Befremdlich was die dort unter D&B verstehen. Mehr Elektro, nicht un-deep. Leider maue Beats.
unnu hab ich einen Follower aus Caracas und versteh kein Wort.
Feb 15th 2009
Neulich zur NAMM Twitter entdeckt und für gut befunden. Ein Mordsupgrade für die Websucht. Wenn’s an Durchsatz hapert, kann das ohne weiteres YT ersetzen.
Als ich bei Sascha Lobo “Schiesser Fein-R.I.P.” las, dacht ich, hey, cooles Wortspiel. Eben bei Harald Schmidt hab ich’s dann gerafft: “Wäschehersteller Schiesser ist am Ende! Ein Inkontinenzverwalter wird noch gesucht”
Ich piss mich ein, man sollte coole Wortspiele irgendwie ernster nehmen.
Ein schönes Zitat über die Koexistenz von Blogs und Twitter, auch von Sascha Lobo:
Nach meiner Beobachtung ist die Zahl der eher unwichtigen Blogbeiträge durch Twitter zurückgegangen; was man früher in einen “Seht-mal-hier”-Beitrag ohne bereichernde Substanz gepresst hat, passt heute entspannt in 140 Zeichen (diese Beobachtung haben auch andere vorher schon gemacht). Da die Aufgabe von Twitter nicht ist, in jedem Tweet Substanzielles zu veröffentlichen, reduziert sich im Zusammenspiel von Blogs und Microblogs das Rauschen auf Blogs, und geht dorthin, wo es nicht stört - auf Twitter.
So weit, so fein. Obendrein wimmelt es bei Twitter nur so von brauchbaren Informationsfetzen. Was für ein Werkzeug!

