Ami Anime
Jan 28th 2007
Blues Brothers kennen alle?
Fein, dann kennen zumindest einige auch Cab Calloways Song “Minnie the Moocher”.
“Minnie the Moocher” war auch der Titel einer frühen Betty-Boop-Episode, mit demselben Cab Calloway am Anfang - der Mann war in den 1930ern schon cool.
Betty begann ihre Cartoon-Karriere als Töle. Im Laufe der ersten Folgen trieben ihr die Zeichner allerdings die letzten caninen Züge aus und so glich sie zu guter Letzt ihrem menschlichen Vorbild, der Sängerin Helen Kane, so sehr, dass diese die Max- Fleischer-Studios verklagte.
Helen klagte, die Zeichentrickfigur hätte den Tanzstil und den “Boop oop a woop” geklaut. Der gemeine Urheberrechtler war vor 75 Jahren schon befremdlich. Miss Kane verlor die Streitigkeiten als sich herausstellte, das sie selbst diese “Stile” abgekupfert hatte.
Betty mauserte sich zwischen 1930-34 zum berühmtesten Cartoonflittchen der freien, westlichen Welt USA. 1935 fiel Miss Boop dem Zensor zum Opfer.
Während man in Hitlerdeutschland Bücher verbrannte, wurden im Rahmen des sogenannten “Production Code” Amerikas Medien von all dem Unrat gesäubert, den die Roaring Twenties hinterlassen hatten. Bettys Kleider wurden länger, das Showgirl von einst wurde als Babysitter hinterm Herd verheizt. Das ging so weit, dass man dem armen Ding sogar ein Kopftuch verpasste!
Die Episoden wurden ihrer - für damalige Zeiten enorm trippigen - Ideen beraubt, die Kurzfilmchen wurden langweilig und 1939 war dann Sense.
Dennoch hallt der Kult um die kleine Lady bis heute nach. Und das ist nicht verwunderlich, denn die Betty-Filmchen nahmen so manche gute Idee vorweg, die man mehr als ein halbes Jahrhundert später in allerlei Filmen und Songs wiederfand. Und nicht nur dort, Betty ist überall! Wohin’s den Menschen auch verschlagen kann, Betty war schon dort und weiß Rat.
Nun ja, die gute Frau ist älter als ihre kalifornische Kollegin, Daisy Duck und deren Stecher Donald, sowie seine missratenen Neffen. Max Fleischer war Disney in Sachen Animation um gut 4 Jahre voraus. Fleischer hatte bereits 1914 eine Technik names Rotoskoping erfunden. Rotoskoping ist heute in den besseren Compositingprogrammen (wie Apples Shake) eines der Killerfeatures.
Einige Episoden der kleinen Flapper-Lady sind schon in der Public Domain angekommen. 32 Folgen findet surfer bei Archive.org in verschiedenen Formaten.
Der typografisch Interessierte wird erstaunt feststellen, dass die damals bei jedem Intro einen anderen Schriftsatz nutzen. Der Animefreak wundert sich möglicheweise, und fragt sich, woher die Jungs diese unglaublich durchgeknallten Ideen hatten - LSD war noch nicht erfunden. Weed & Opiates lautet die Antwort.
The early cartoons were also full of torrid jazz, performed by artists such as Cab Calloway, Louis Armstrong, and Don Redman. The cartoons with jazz-performing guest stars often contained references to drug use; the one with Don Redman had “Chant of The Weed” performed at the beginning of it, and Cab Calloway sang about “kicking the gong” (smoking opium) in most of the cartoons that he was in.
Forbidden Fruit
Jan 27th 2007
…naja, genau genommen sind die gar nich forbidden, nä wahr. Sie sehen nur zum Kotzen aus… zumindest von innen:
Sie armen Dinger heißen “Sharon” - ob sie nach Arial Sharon oder nach Sharon Stone benannt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.
Neue Nachbarn
Jan 27th 2007
…sie hören Hardrock.
Naja, OK, is besser als die Schlagerattacken aus dem 1. Stock.
Anyway - keine Chance, Kids!
No fuckin’ way!
Thugzone
Jan 24th 2007
Wo der Unterschied zwischen Rundfunk und Internet liegt, wissen wir: es gibt keinen!
Zumindest in der Bananenrepublik Deutschland nicht.
Dass es zumindest technisch hie und da noch Schwierigkeiten gibt, zeigt das Internetangebot des "Bayrischen Rundfunks" - viel peinlicher geht es nicht mehr.
Streaming kostet Geld! Soviel hat das einfältige Bergbarbarenvolk schon herausgefunden, deswegen wird nach 35 Minuten die Leitung gekappt. Und das nennen sie dann “Rundfunk”.
Dass nur Streams für Real Player und Windows Media Player angeboten werden, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus.
Ein Nischenradio aus den Südstaaten der USA zeigt den Betonköpfen aus Süddeutschland, wie man Internetradio macht

Thugzone: selbst nach 5h keine Werbung und kein “präsentiert von…”
Bei Thugzone gibt’s HipHop satt. All die Sachen, die sie bei MTV nicht bringen dürfen. Doch es gibt auch andere Spartenradios, die den bundesdeutschen Staatsfunk Abt. “Internet” generalstabsmäßig an die Wand spielen. Von Bassdrive bis zu SomaFMs zahlreichen Stationen Streams ist für jeden etwas dabei. Es sind tausende die gratis senden, für das lausige Angebot des öffentlich-rechtswidrigen Stümperradios hingegen soll Surfer zahlen.

American made: Thugzone
Die US-HipHopper hingegen bieten nicht nur Streams, die man mit jedem Rechner empfangen kann, sie informieren auch über den Content.

Ein Klick auf “Buy this CD” führt direkt zu amazon.com

Beim Zwangsgebühren-finanzierten Staatsfunk funktioniert nicht einmal die Titelinformation
BR3-Zombiefunk: DU bist Deutschland!
Betriebsfahrzeuge
Jan 22nd 2007
Windows chauffiert Sie herum; Linux gibt Ihnen die Schlüssel in die Hand und setzt Sie auf den Fahrersitz. Wenn Sie nicht fahren können, ist das Ihr Problem. Und Ihr Fehler.
Mac OS X ist dieser Gleichung nach ein ICE: man setzt sich rein, bestellt einen Drink und hat seine Ruhe, bis man relaxed am Ziel ankommt.
Schwarzbuch
Jan 17th 2007
Wer immer schon wissen wollte, warum das schwarze MacBook einfach besser ist, sollte mal bei TrueNuff TV reinschauen.
Hostel
Jan 14th 2007
soo schlecht fand ich den Film gar nicht. OK, ein richtiger Horror für Hartgesottene, die bei Guinea Pig Pommes/Schranke kauen, war’s nicht. Aber hey - es war ein verdammter US-Teeniestreifen und als solcher gewissermaßen Allgemeingut ein Allgemeinplatz.
Hostel ist überall!
Mehr von N.I.B: bei flickr - der Mann hat Humor! Viele seiner Fotos erinnern mich an Filmsequenzen und Dialoge.
Deutschlands stumpfsinnige Deppenshow
Jan 14th 2007
Isses wirklich war: kommt sowas wirklich im Fernsehen?
OK, bei den ganzen Einzellern, die dort draußen frei rumlaufen dürfen, wundert mich das kaum. Aber gibt’s wirklich Unternehmen, die für ihre Produkte in solchen Sendungen Werbung schalten?
Scotty, beam me up!





