Raubdruck
Apr 9th 2010
Das Tolle am Bloggen ist, dass man komplexeste Sachverhalte über lange Zeit verfolgen und dokumentieren kann. So legt man sich über die Jahre ein eigenes kleines Google an und kann nachschlagen, wie das Schicksal oder sonstwer wann zugeschlagen hatte.
Es war im Januar 2008, da wollte ich meinen Canon-Drucker hinrichten. Doch dann erschien Pamela aus Baywatch Tina aus der Bucht und hauchte dem versoffenen Comsumer-Produkt neues Leben ein. 14 Monate hielt der Satz Billigtinte. Das klingt effizient, doch gemessen an den wenigen Ausdrucken, die der Pixma während dieser Zeit zu erledigen hatte, wäre der Einsatz von Originaltinte geradezu idiotisch gewesen.

Schön, dass Tina noch immer in der Bucht verweilt und dieses großartige Produkt feilbietet. Es gab sogar ein Upgrade: die billigen Kartouchen werden nun optional mit einem eigenen Fremdtinteverhinderungschip angeboten. Wer einen Fünfer mehr investiert, spart sich die Frickelei. Da ich zum einen eine unfassbar faule Sau bin und zum anderen nicht riskieren wollte, die klitzekleinen Kontrollchips ein 2. Mal zu transplantieren, fiel die Wahl nicht sonderlich schwer.
Heute kam der Farbstoff an. Der olle Canon akzeptierte das neue Futter und leistete - anders als beim Ersteinsatz - keinerlei Widerstand.